Wer kennt das nicht - man freut sich seit Wochen auf den Urlaub und die damit verbundenen hohen Temperaturen. Doch während die Sonne am Strand für Jubel sorgt, verfliegt die Freude über das tropische Klima meist mit der Rückkehr ins Wohnmobil. Dort staut sich die Hitze des Tages auf, schnell sind Temperaturen jenseits der 30 Grad erreicht. Für eine im wahrsten Sinne des Wortes coole Lösung des Problems kann unser Werkstatt-Team im Handumdrehen sorgen: Mit der Montage einer Klimaanlage! Wir haben für euch zusammengefasst, was es dabei zu bedenken gilt. Eine generelle Formel, welche Anlage sich für wen eignet, lässt sich dabei jedoch nicht erstellen. Hier sorgt die individuelle Beratung unseres Teams nach Begutachtung des Fahrzeugs für Abhilfe!  

Heiß ist nicht gleich heiß

Nicht nur die Temperatur ist ausschlaggebend dafür, dass wir das Klima als angenehm empfinden. Unser Wohlfühlfaktor basiert auf einem Zusammenspiel von drei Komponenten. Neben der Temperatur spielen auch die Luftfeuchtigkeit und die Luftbewegung eine entscheidende Rolle. So nehmen wir Hitze besonders stark wahr, wenn die Luftfeuchtigkeit hoch ist. Im feuchten Klima kann nämlich der Schweiß - das Produkt unserer körpereigenen Klimaanlage - nicht mehr verdunsten, um uns abzukühlen. Steht dann noch dazu die Luft im Raum, wird die Wärme noch unerträglicher.  Eine gute Klimaanlage muss also nicht nur die Raumluft abkühlen, sondern diese gleichzeitig auch entfeuchten. Dabei ist es auch wichtig, die Anlage so zu regulieren, dass zwar stets trockene Frischluft herangeführt wird, aber kein zu kalter Luftstrom erzeugt wird. Ansonsten drohen Muskelverkrampfungen, Erkältungen und Co.

Eine Frage der Leistung

Wie leistungsstark muss die Klimaanlage nun sein, um das für uns perfekte Wohlfühlklima herstellen zu können? Auch auf diese Frage gibt es keine allgemeingültige Antwort. Generell gilt die Formel: Je größer das Raumvolumen des Wohnmobils, je wärmer und feuchter das Außenklima und je weniger Schatten, desto höher muss die Kühlleistung sein. Skandinavien-Fans benötigen natürlich eine weniger starke Anlage, als Reisende, die etwa Südeuropa als häufiges Reiseziel im Visier haben. Kleinere Mobile kommen mit weniger leistungsstarken Anlagen aus als große. Schließlich spielen auch die Fensterflächen eine Rolle: Große Panoramafenster stellen eine höhere Herausforderung an die Anlage dar, als Alkoven-Mobile, deren Vorbau die Front mit Schatten versorgt.

Einbau versus Aufbau

Wo soll das gute Stück nun hin - auf das Dach oder ins Innenleben des Fahrzeugs? Für Dachklimaanlagen spricht die grundsätzlich schnellere und einfachere Montage. Der Einbau ist in fast jedem Fahrzeug möglich, dennoch musst zunächst geprüft werden, ob  die zulässige Dachlast für das Gewicht der Klimaanlage ausreicht. Zu bedenken ist dabei, dass auf dem Dach auch oft weitere Einrichtungen wie etwa eine Satellitenschüssel oder ein Gepäckträger ihren Platz finden. Gibt es hier grünes Licht, wird meist die vorhandene Dachluke als neues Heim für den Kühlhelfer erkoren. Stimmt die Größe der Luke nicht mit der Anlage überein, sorgen Einbaurahmen für Ausgleich. Dachklimaanlagen nutzen die Tatsache, dass kalte Luft schwerer ist, als warme und daher automatisch nach unten sinkt. Somit wird die Kaltluft energiesparend und geräuschlos im Innenraum verteilt. Ein Nachteil der Dachvariante: Die hohe Position der Anlage verschiebt den Fahrzeugschwerpunkt nach oben. Zudem fällt die kühlere Luft zwar nach unten, für eine effektive Luftzirkulation sorgt die Anlage jedoch nicht. Wer genügend Platz zur Verfügung hat, kann sich daher den Einbau einer Stauraumanlage überlegen.  Dieser ist zwar komplexer als bei der Dachvariante, da die Verteilung der Kaltluft über ein Rohrsystem gesteuert wird, das mit der Anlage eingebaut werden muss, dafür arbeitet die Stauraumanlage effektiver und sorgt für bessere Luftstromverteilung. Auch der Schwerpunkt des Fahrzeuges sowie die Fahrzeughöhe bleiben unverändert. Dem gegenüber steht der Verlust des Stauraums.

 

 

Cool bleiben - auch während der Fahrt

Die meisten Wohnmobile verfügen über eine serienmäßig eingebaute Klimaanlage, die dafür sorgt, das zumindest Fahrer und Beifahrer angenehme Kühlung erfahren. Doch meist reicht die Leistung dieser nicht aus, um den gesamten Wohnraum wohlig zu temperieren. Um auch Mitreisenden eine coole Zeit zu ermöglichen, würde man daher am liebsten auch während der Fahrt schon die leistungsstarke Zusatzanlage ins Spiel bringen. Doch woher den dafür benötigten Wechselstrom auf der Autobahn nehmen? Die Lösung: Komplettsets, die mittels Wechselrichter dafür sorgen, dass die Klimaanlage mit Energie aus der Bordbatterie auch schon während der Reise auf Hochtouren laufen kann.

Individuellen Beratungstermin vereinbaren!

Lust auf Abkühlung bekommen? Dann macht doch gleich einen Termin bei unserem Werkstattleiter Markus Wild aus. Er und sein Team beraten euch gerne! Termine unter: 02246-27027!